#082 Du hast kein Zeitmanagement-Problem. Du benutzt das falsche Werkzeug
Shownotes
Warum willst du alles unter einem Hut haben? Es geht nicht darum, dass die Sachen erledigt sind. Es geht um das Gefühl, dass du glaubst zu haben, wenn die Sachen erledigt sind.
Du hast Zeit. Du kannst priorisieren. Das merkst du alleine daran, wenn schnell etwas wichtiges erledigt werden muss - das geht. Immer.
Aber wenn du dir Zeit einplanst, für Dinge du die mal machen willst, hast du am Ende des Tages alles gemacht, aber das fällt hinten über. Und gleichzeitig hast du keine Ahnung, was du anders machen kannst, damit nicht das ganze System zusammebricht.
Genau diesem Mechanismus gehen wir in dieser Folge auf den Grund.
Denn „alles unter einen Hut bekommen“ klingt zunächst nach Organisation, Priorisierung und Zeitmanagement. Aber was, wenn dahinter etwas ganz anderes steckt?
Was willst du eigentlich fühlen, wenn endlich alles erledigt ist?
In dieser Folge verstehst du den wahren Grund, warum wir uns häufig nicht deshalb so sehr anstrengen, weil die Aufgaben selbst so wichtig sind, sondern weil wir ein bestimmtes Gefühl vermeiden wollen.
Und plötzlich bekommen die Kita-Zettel, die Wechselwäsche, die löchrige Hose und all die kleinen Dinge des Alltags eine ganz andere Bedeutung.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Wie bekomme ich alles unter einen Hut?“
Sondern:
„Warum will ich eigentlich alles unter einen Hut bekommen?“
In dieser Folge geht es um gelernte Erwartungen, den Autopiloten, Selbstführung – und darum, warum du manchmal jahrelang mit aller Kraft am falschen Hebel ziehst und wie leicht es sein kann, wenn du den richtigen entdeckst.
Und wenn du deinen Hebel finden willst, dann komm noch zum Workshop**Alles unter einen Hut** – in drei Teilen gehen wir genau diesen Prozess gemeinsam durch. Mit VIP-Option inklusive drei persönlichen Coachings zu deinem Thema.
Transkript anzeigen
00:00:00: Es geht nicht darum, dass die Sachen erledigt sind.
00:00:30: Versuchst du momentan alles unter diesen Hut zu kriegen?
00:00:39: In Job Kinder und ich dreht sich alles um dich.
00:00:42: Und die Frage, wie Du als Mama beruflich erfüllt und im Alltag entspannt sein kannst.
00:00:49: Es geht um neue Denkweisen, echte Inspirationen und kleine Schritte, die den großen Unterschied machen für Dich, Deine Kinder und ein besseres Morgen!
00:01:01: Ich bin Johanna Bing, Mama von drei Jungs und Mentorin für Frauen die sich beruflich mehr zutrauen.
00:01:06: Und gleichzeitig liebevolle Mütter sein wollen!
00:01:10: Ich freue mich dass du hier bist.
00:01:12: lass uns gemeinsam deinen Weg finden mit Job und Kinder und vor allem mit dir.
00:01:22: In meinem letzten Workshop habe ich eine großartige Nachricht von einer Teilnehmerin bekommen.
00:01:28: sie schrieb sinngemäß ich hab den Wortlohn nicht mehr da mir immer Zeit für mich ein und dann passiert der Tag.
00:01:41: Ich habe alles gemacht, nur das für mich
00:01:43: nicht.".
00:01:46: Und sehr viele konnten damit gehen!
00:01:50: Und damit herzlich willkommen bei dieser Folge Job Kinder & ich, wo wir uns genau diesem Thema mal widmen.
00:02:00: Morgen startet man alles unter einen Hood Workshop und da gucken wir uns nämlich genau diese Sachen an Alles ein wenig aufdröseln und diesen Hut mehr beleuchten.
00:02:13: Was soll denn da alles drunter unter diesem Hut?
00:02:16: Was ist der Struggle, den es dazu gibt bzw.
00:02:20: den Struggle kennen wir alle?
00:02:23: Was sind die Lösungen heraus?
00:02:24: oder was ist die andere Perspektive, die du vielleicht so noch nie gesehen hast, was den Hut angeht?
00:02:33: Und im Vorfeld vom Workshop Du kannst dich übrigens immer noch anmelden, wenn du magst.
00:02:39: Link ist in der Shownutz.
00:02:40: Im Vorfeld vom Workshop schicke ich immer eine Umfrage rum damit ich weiß wo die Teilnehmerinnen stehen was gerade los ist und damit sie genau das mitnehmen können aus dem Workshop was sie brauchen.
00:02:53: Und über die Hälfte sagt Ich hab das Gefühl dass ohne mich das System zusammenbricht Also ich krieg's irgendwie alles hin.
00:03:03: Aber wenn ich was verändern würde, wenn ich da jetzt etwas anders mache dann bricht das System zusammen und dann wird es eine Katastrophe.
00:03:12: Und das ist natürlich eine schwierige Ausgangslage, wenn man das Gefühl hat dass das System zusammenspricht weil dann kannst du ja nicht vor und zurück Dann musst Du ja so weitermachen wie's läuft.
00:03:26: Und mindestens genauso viel haben wir gesagt.
00:03:29: Ich habe schon soviel ausprobiert aber nichts hat wirklich geholfen.
00:03:34: Es bleibt eine hohe Belastung beziehungsweise ich laufe von A nach B und trotz dem es am Abend noch so viel übrig.
00:03:43: Und ich habe das Gefühl, es reicht nicht!
00:03:46: Und genau da gehen wir rein und lösen das auf weil dieses alles unter einen Hut bringen dass sowie das verstanden wird bedeutet das ja dass du Problemlos immer zu jeder Zeit alles schaffst.
00:04:06: Was du dir vornimmst, klammer auf was dir eingeplant wurde, was du dir vorzunehmen hast oder was du glaubst was du tun musst damit du gut genug bist, klama zu und das bedeutet dass es grundlegend eine falsche Frage ist.
00:04:25: Es ist nicht die frage wie bekommst du alles unter den Hut sondern die fragest vielleicht Warum der Hut?
00:04:35: Brauchen wir überhaupt einen Hut.
00:04:38: Und was bedeutet dieser Hut für dich?
00:04:42: Was bedeutet denn dieser Hut?
00:04:45: Frag dich mal, was bedeutet das für dich wenn du alles unter ein Hut bekommst?
00:04:52: und dann kommen vielleicht so Sachen wie er, dann habe ich alles geschafft.
00:04:57: Dann ist wieder die Frage, was ist denn alles?
00:05:01: Vielleicht hat dir auch schonmal niemand den guten Tipp gegeben Oder wie dieses ja dann setzt dich hin und planen und plan Zeit für dich ein, damit du auch deine Sachen schaffst.
00:05:09: Und dann fällt es hinten rüber.
00:05:15: Wenn du noch mal weiterfragst überleg bei dir überlegst reincheckst was ist wenn ich kommt eine fäh und sagt hier zack morgen bekommst du alles unter einen Hut.
00:05:26: welcher Auswirkungen hat das auf dich und dein Leben?
00:05:32: Das passiert!
00:05:35: Wenn du alles geschafft hast, obwohl dein Kalender voll ist.
00:05:37: Obwohl es super viele offene Punkte gibt Was ist das?
00:05:46: Und dann kommen wir nämlich an den Kern der Sachen.
00:05:50: Es geht nicht darum dass die Sachen erledigt sind.
00:05:55: Es geht um das Gefühl Dass Du glaubst zu haben wenn Die Sachen erlädigt sind Ich sage das nochmal weil das so immens wichtig ist sondern es geht um das Gefühl, dass du glaubst zu haben wenn die Sachen erledigt sind.
00:06:19: Und um dieses Gefühl zu erreichen versuchst du momentan alles unter diesen Hut zu kriegen und da kommen nämlich diese ganzen Themen mit rein was dann dazu führt dass du denkst es bricht alles zusammen.
00:06:34: wenn ich's nicht mehr mache weil da noch weitere Verknüpfungen sind.
00:06:39: ja Kita-Zettel die du ausfüllen musst Sachen für die Kita erledigen, damit das Kind keine Ahnung was in der Kita mit zum Ausflug darf.
00:06:48: Dann noch an den an die Wechselwäsche denken und das extra Pausenbrot das irgendwie noch reinschieben.
00:06:55: Das fällt dir dann gerade noch ein und dann geht es aber nicht darum das zu erledigend sondern dann geht's um das Gefühl dass du hast, dass dein Kind mitgehen kann in dieser Kita und einen guten Tag hat und Teil der Gemeinschaft ist Und vielleicht auch, wie würde das wohl aussehen?
00:07:14: Wenn du es nicht gemacht hast.
00:07:16: Wenn's vergessen wurde!
00:07:18: Was würde das über dich aussagen als
00:07:20: Mutter?!
00:07:22: Das ist dieses leuchten Etwas dem wir hinterher jagen.
00:07:31: Das ist das was wir erreichen wollen wenns darum geht alles unter einen Hut zu bekommen.
00:07:37: Das is kein Zeitmanagement-Problem Du hasst keinen Zeitmanagement Problem.
00:07:42: Es geht ja auch nicht um Struktur oder Disziplin.
00:07:48: Das hast du beides nicht, das brauchst du nicht – auch wenn wir uns nicht kennen!
00:07:53: Wie Leute sind unterschiedlich?
00:07:55: Es mag sein dass du vielleicht weniger strukturiert bist als andere, vielleicht weniger diszipliniert bis als andere oder vielleicht strukturierter bis als andere und diszipliniert als andere.
00:08:05: Und trotzdem da stehst du und denkst, naja, mir fehlt noch was.
00:08:09: Irgendwie habe ich das Gefühl es reicht nicht.
00:08:11: Irgendein Gefühl kann doch nicht alles gewesen sein.
00:08:12: Da muss doch mehr sein!
00:08:15: Muss es wirklich so sein?
00:08:18: Oder geht's nicht irgendwie anders?
00:08:20: Was ja auch so viele gesagt haben fast die Hälfte, die gesagt haben, ich habe schon so viel ausprobiert... ...und das hat sich nichts geändert.
00:08:30: Viele, viele ausprobieren meistens nur ist strukturierter zu sein.
00:08:35: Oder Sachen ja die Ansprüche runterzuschrauben zu sagen er dann lass ich das halt Dann mache ich es halt nicht und ist jetzt nicht so wichtig.
00:08:43: aber all dass hat nichts damit zu tun was du glaubst wie du dich fühlst wenn du alles was auch immer dieses alles ist geschafft hast.
00:08:55: Und da hilft auch nicht die Frage die manchmal angegangen wird Was soll alles unter dein Hut?
00:09:01: Also was ist das, was du da drin haben?
00:09:03: Das ist eine gute Frage und das ist durchaus auch etwas, was berechtigt ist und sinnvoll ist.
00:09:10: Was soll wirklich unter deinem Hut?
00:09:13: Aber da dürfen wir auch mal auseinander dröseln – und das weiß ich, hast du mit Sicherheit auch schon gemacht weil wie die Teilnehmerin... Ich habe schon so viel probiert aber es hat nichts gebracht!
00:09:26: Mal zu gucken, was ist wirklich das, dass ich erwarte oder von mir erwarte, was ich glaube und machen muss.
00:09:34: Und es gibt viele Dinge die wir uns anziehen oder annehmen und sagen okay ich mache das obwohl wir sie gar nicht unter dem Hut haben wollen.
00:09:44: aber wenn wir's nicht machen dann kommt das mit einem Gefühl was wir absolut vermeiden wollen und dieses Gefühl uns dann definitiv zeigen wird dass wir doch nicht alles unter einem Hut haben.
00:09:57: Dass wirs nicht geschafft haben dass es nicht gereicht hat.
00:10:01: Und das versuchen wir so dermaßen zu vermeiden, dass wir uns anstrengen und dann gucken wie schaffe ich's doch?
00:10:31: Also eigentlich soll nicht unter meinem Hut, dass mein Kind... Ich mach mal random Beispiel bei meinen Kindern.
00:10:38: Zumindest die Jüngeren als sie jünger waren.
00:10:40: Alle Jüngern, die ich noch habe und als sie Jünger war, alle immer Löcher in den Hosen hatten.
00:10:47: Knie!
00:10:48: Das hat nicht lange gedauert bis die aufgeschrubbelt waren.
00:10:51: Ich hatte mal eine so ne Hose gefunden.
00:10:54: Die hatte doppelt genähte Knie, die waren super.
00:10:56: Die hab' ich gekauft Und dann haben die die aus dem Programm genommen.
00:11:00: Das war eine Stoffhose doppelt genäht und dann gab es hier nur noch in Jeans.
00:11:03: Und Jeans haben meine Kinder nicht getragen, ich dachte warum tun sie das?
00:11:07: Wieso?
00:11:09: Wie die man auch nachhaltig beleidigt!
00:11:12: Weil wir haben's mit dieser Jeans probiert, die haben die Kinder aber nicht angezogen.
00:11:15: Die haben wir dann verschränkt.
00:11:18: Eine neue Hose mit doppeln Knien.
00:11:19: Richtig, richtig robustes Material Aber meine Kinder habens nicht angehabt.
00:11:24: So wie bin ich dahin gekommen?
00:11:25: Achso genau?
00:11:26: Und wenn ich...wie kommt das alles unter deinen Hut?
00:11:30: Wenn ich jetzt da was draufliegen habe und denke, wie sieht es aus wenn meine Kinder permanent mit löchrigen Hosen rumlaufen?
00:11:38: Und ich will das vermeiden.
00:11:40: Das Gefühl weil in mir drin irgendwas bedeutet von wegen so läuft man doch nicht herum.
00:11:45: Das macht man doch nichts.
00:11:47: Ob die das Bewusstes oder nicht ist völlig egal.
00:11:50: und dann sitzt du doch abends da und lässt Flicken auf die Hosen Obwohl das gar nicht unter deinem Hut will, weil du nicht haben möchtest, dass deine Kinder mit löcheren Hosen rumläuft.
00:12:00: Weil du glaubst, dass es irgendwas über dich aussagt... ...dass es nicht reicht was du tust!
00:12:07: Dass du keine fürsorgliche Mutter bist, dass du nicht gut genug bist.
00:12:11: Das weiß ich dahinter hängt.
00:12:15: Was wir alles unter einem Hutworkshop auseinanderdröseln gucken.
00:12:21: Was ist da eigentlich los?
00:12:22: Warum glaubst du, dass Du das nähen
00:12:24: musst?!
00:12:25: Musst du das wirklich nehmen?
00:12:25: Warum glaubst du, dass du das nählen
00:12:27: musst?".
00:12:29: Natürlich gibt es dann irgendwann auch die Fraktion, die einfach aufgibt und abstumpft.
00:12:34: Aber abstumpfen ist nicht alles unter einen Hut zu bekommen!
00:12:39: Abstumpfeln ist zu sagen, ich schaff's halt nicht und irgendwas muss ja nicht machen... Es geht um die freie Wahl, was du entscheidest, was in deinem Hut sein soll.
00:12:54: Erwartung, da sich mit Rheinschmuggeln die du nie unterschrieben hast.
00:12:58: und über allem steht die Frage wie glaubst Du Dich zu fühlen wenn Du wirklich alles unter einem Hut hast?
00:13:07: Schaffst, machst.
00:13:08: Wenn Du es geschafft hast dass Du alles hinbekommst Was ist das Gefühl was Du anstrebst?
00:13:17: Und momentan versuchst Du anzukämpfen gegen dieses Gefühl in dem Du dich anstrengst vielleicht mehr machst?
00:13:28: Und dann vielleicht denkst du, wenn ich es nicht schaffe mache ich etwas falsch und was sich auch immer ganz oft höre in meinen Workshops.
00:13:32: Und deswegen sind die so heilsam, wenn wir im Austausch sind in der Signalgruppe dass die anderen hören weil das sind sehr ehrliche Räume.
00:13:43: Ich urteile nicht!
00:13:47: Ich fähr' und beurteile mich.
00:13:49: bei mir dürfen Leute sagen was in ihrem Kopffluss ist und ich begrüße jeden Gedanken Und allein diese Haltung bringt Menschen dazu, Frauen dazu wirklich ehrlich zu sprechen.
00:14:06: Das wiederum ist total heilsam für alle anderen.
00:14:10: Weil in jeder von uns dieses kleine Stimmchen wohnt – das sagt die anderen kriegen sie ja auch hin.
00:14:17: Die kriegen sie herhin, warum kriege ich es nicht hin?
00:14:18: Ich muss mich nur mehr anstrengen!
00:14:21: Muss mich mehr organisieren!
00:14:24: Die Anderen schaffen's ja!
00:14:27: Wenn das dann mal aufbricht... weil jemand ehrlich ist und erzählt, ich bullshit schaff hier gar nix.
00:14:35: Dann ist das schon mal total heilsam zu erfahren.
00:14:39: Ich bin gar nicht alleine!
00:14:40: Und manchmal kommt auch die Keule vielleicht auch aus der Familie.
00:14:46: Früher war es doch normal.
00:14:47: Meinen?
00:14:47: Das hab' ich schon gehört.
00:14:49: Nicht aus meiner Familie aber von natürlich fremden Manfreds.
00:14:52: Von auf LinkedIn... die unter meinen Posts kommentieren.
00:14:56: Also meine Mutter hat früher, das war aber ja gar kein Problem ihr String... was jammerst du so rum?
00:15:05: Meine Mutter war voll berufstätig!
00:15:07: Das war irgendwie so ein Kommentar.
00:15:07: Meine Mutter ist voll beruftätig und wir hatten noch einen Bauernhof nebenher und sie hat gearbeitet von morgens um sechs bis abends um sieben und hat trotzdem noch vorgelesen und war eine liebende Mutter.
00:15:20: Warum schaffst du das nicht?
00:15:22: Du Versagerin.
00:15:25: Und wenn das dann so von außen kommt, ja?
00:15:28: Wenn wir das mal ein bisschen demontieren.
00:15:30: Dann können wir festhalten dass der Haushalt also die Mutter von Manfred höchstwahrscheinlich, die der das bei mir kommentiert hat Das war deren Job nicht natürlich weil sie auch voll berufstätig aber es war gesetzlich verankert.
00:15:49: das bis ist die Aufgabe der Frau, den Haushalt und die Kinder zu regeln.
00:16:01: Der Mann konnte ihren Job kündigen, wenn sie das nicht ordentlich macht.
00:16:05: Das war ihre Zuständigkeit.
00:16:09: In der DDR war es nicht so.
00:16:12: Und gleichzeitig gab's in der DDR ... Den Haushaltstag, glaub ich hieß das.
00:16:19: Einen Tag frei, weil dann DDR haben alle gearbeitet.
00:16:22: Es gab aber einen Tag frei für ... Den Haushalt, weil der macht sich ja nicht von alleine.
00:16:27: Und wenn man vollzeit berufthetig ist, dann bleibt halt irgendwie alles liegen.
00:16:30: Deswegen gab es diesen Haushaltstag.
00:16:32: Den gab es für Frauen oder alleinstehende Männer.
00:16:35: Das heißt, wenn Männer alleine gewohnt haben, dann dürfen die das machen?
00:16:38: Wenn sie nicht alleine gewuhnt haben war das auch automatisch Aufgabe der Frau und das steckt tief in dir drin.
00:16:47: Da kommt auch dieses Her mit, wenn ich das nicht mache, dann bricht alles zusammen.
00:16:52: Das ist nicht nur ein Gefühl, das ist gelernt.
00:16:55: Das ist ein angelerntes Gefühl, muss ich sagen.
00:16:59: Und ja, in die Jahr nineteenhunderts sieben Siebzig ist eine Weile her und gleichzeitig ist es noch gar nicht so lang weil das zieht sich.
00:17:07: Ja wenn du mal und da werden wir auch im alles unter einen workshop tiefer reingehen Wenn du dir überlegst wie du groß geworden bist was hast du vorgelegt bekommen?
00:17:15: Wie war das damals wie ist jetzt wie ist es heute?
00:17:19: natürlich haben sich heute einige dinge verändert und trotzdem ist gelerntes Verhalten und Dinge, die wir glauben, die normal sind.
00:17:26: Das ist sehr hartnäckig!
00:17:28: Und da braucht es wirklich Selbstführung und Bewusstsein.
00:17:33: Bewusstseine im ersten Schritt sind immer der erste Schritt.
00:17:36: Verstehen was abgeht.
00:17:37: Verstenen sehen auch wahrhaben wollen.
00:17:41: Da scheitern ganz viele annehmen.
00:17:44: Wahrhaben, sehen dass das so ist und zu sagen so ja verdammt es ist schluss.
00:17:52: Das ist mit Schmerzen verbunden.
00:17:54: Schmerzend im Sinne von Traurigkeit, vielleicht auch Einsamkeit oder da kann alles Mögliche hochkommen und das ist total okay.
00:18:05: Es ist total ok und es ist der erste Schritt daraus.
00:18:11: Das wirkliche Anäckung weil so lange wir verdrängen das geht schon noch?
00:18:15: Oder dass es jammern auf hohem Niveau?
00:18:17: Das frage ich auch ab in meiner Umfrage.
00:18:20: Und wenn dann kommt ja, das ist jammern auf hohem Niveau.
00:18:23: Dann ist es nicht wirklich anerkennen der Situation.
00:18:28: Dann is' es so ein... Ich stell mich halt an und mir geht's doch gar nicht so schlecht!
00:18:35: Und dann den Vergleich setzen und sagen, ich muss halt da irgendwie warten bis die Kinder größer sind oder was auch immer.
00:18:41: Deswegen ist das der erste Schritt das Anzuerkennen zu sagen, so ist es und ich find´s blöd und es ist okay und ich bleib mal kurz in dem Sumpf stehen um da rauszugehen und zu gucken, okay.
00:18:53: Wie will ich denn wirklich haben?
00:18:58: In meinem Leben was soll unter meinen Hut?
00:19:00: und jetzt kommt nämlich dieser Schiff... Was glaube ich, was passiert wenn das nicht unter meinem Hut ist beziehungsweise Worst Case Wenn es nicht erledigt wird Von wem auch immer?
00:19:21: Und da fängt's an zum Bröseln Weil da ist dass was uns ja führt ohne dass wir es wollen.
00:19:31: Das sind die Dinge, die uns führen ohne das wir's wollen.
00:19:35: und das ist das wo wir immer mal wieder vergessen uns um uns selbst zu kümmern weil wir so schnell auf den Autopiloten abrutschen der versucht die dinge zu regeln und zu kontrollieren uns in Sicherheit zu wiegen, die Kontrolle zu wiege, dass alles okay ist, dass wir sicher sind Versagen und ausgestoßen werden, dass der Worst Case nicht eintreten wird vor dem wir uns fürchten wenn wir nicht alles unter einem Hut haben.
00:20:09: Wenn zu viele Themen und zu viele Termine anstehen und wir denken oh Gott ich weiß gar nicht wo mein Kopf steht Und dann versuchen alles gleichzeitig zu machen.
00:20:19: Nicht weil wir nicht priorisieren können.
00:20:21: Wir können das!
00:20:22: Wenn du dich hinsetzt in Ruhe mit dem Stift um Papier.
00:20:27: Da können wir auch immer alles unter einen Hutworkshop was machen, falls du angemeldet bist.
00:20:32: Und da ein Thema hast dann kommen die Signalgruppe.
00:20:34: sag Bescheid!
00:20:35: Wenn du noch nicht angemeltet bist, dann melde dich super gerne an.
00:20:38: Da gibt es eine volleinfache Übung, die kannst du easy durchführen.
00:20:41: Du kannst das priorisieren.
00:20:44: und dann fragte ich mal vielleicht hast du schonmal gemacht dass du Dinge priorisiert ist aber du hältst sich nicht an deine eigene Liste?
00:20:50: Warum?
00:20:53: Weil es sich für dich unsicher anfühlt dich an diese Liste zu halten Weil du Angst hast, dass irgendwas passiert wenn du XY nicht machst oder XY machst.
00:21:05: Weil du angst hast, was passiert ist nicht kognitiv!
00:21:11: Du weißt im Kopf das nichts Schlimmes passiert.
00:21:13: Emotional!
00:21:15: Was emotional?
00:21:16: Angst... Wie du dich fühlen wirst, wen vielleicht andere über dich denken, wo wir es von der Rabenmutter gehen darf und nicht mit auf den Kita-Ausflug Wenn dein Kind traurig ist, das ist nicht ein Kita Ausflug Geht, wenn du anfängst sich mit deinem Mann zu streiten.
00:21:32: Weil du das nicht willst oder ich weiß nicht genau was dein Thema ist.
00:21:36: Aber das ist der Kern und der Angelpunkt.
00:21:39: Der Kern und den Angelpunkt, der Trieh und der Angelpunkt.
00:21:42: Das ist der Kerr in der ganzen Sache.
00:21:45: Warum willst Du alles unter einem Hut haben?
00:21:48: Weil du glaubst dich auf eine bestimmte Art und Weise zu fühlen Wenn du alles unter einen Hut hast.
00:21:56: Du versuchst momentan mit verschiedenen Strategien, dieses Gefühl in deinen Alltag zu holen und das gelingt dir nicht.
00:22:07: Nicht weil du nicht fähig dazu bist sondern weil du an der falschen Stellschraube drehst.
00:22:16: Das ist als würdest du versuchen eine Schraube mit einem Hammer in die Wand zu hauen und dann haust du, und dann wundest du dich warum es nicht so richtig gut funktioniert.
00:22:34: Oder für alle die nicht so gerne handwerken das ist als würdest du versuchen mit einer Häkelnadel eine Hose zu nähen.
00:22:49: Du versuchst es und du versuchtest bis deine Finger blutig sind aber so richtig kriegst du den Stoff nicht zusammen weil's das falsche Werkzeug ist.
00:23:07: Und wenn du das verstanden hast, was dein Werkzeug ist, welches du bedienen darfst und dass es die Selbstführung.
00:23:19: Wie fühlst du dich selbst durch den Tag?
00:23:22: Was sind die Annahmen, die du getroffen hast oder dir getroffen wurden?
00:23:27: Und was ist das, was du so schlimm vermeiden willst?
00:23:31: Das ist sowieso überhaupt der Kernpunkt, was Du so schlimm vermieden willst!
00:23:35: Wir sind leider vermeiderminchen wir Menschen.
00:23:39: Strebemenschen, wir sind hier immer so, ich möchte das lieber nicht fühlen.
00:23:43: Möchte das lieber haben?
00:23:44: Ich möchte es lieber nicht!
00:23:45: Lieber nicht!
00:23:47: Was ist das, dass du wirklich vermeiden willst und dich so doll anstrengst um dir zu beweisen, dass das nicht eintreten wird?
00:23:59: Und wenn du da bist dann können wir darüber reden was seinen Hut überhaupt ist.
00:24:06: vielleicht willst du auch gar keinen Hut.
00:24:08: vielleicht stellst du fest, dass Du gar kein Hut haben möchtest sondern ein Hutgeschäft So jeden Tag einen anderen anziehen kannst.
00:24:15: Oder sowieso ohne Kopfbedeckung rumgehst, dafür mit dem Schub krachen und dann fangen wir an.
00:24:23: aber dafür darfst du rausfinden was dein Werkzeug gerade ist bzw.
00:24:29: Was dein Ding ist was du versuchst zu vermeiden?
00:24:33: Was das Ziel ist was Du erreichen willst?
00:24:36: Dein Gefühl was Du erreichen willst mit dem wenn ich alles unter einem Hut habe und das hast du relativ schnell aufgeschrieben.
00:24:43: Du hast oder reingefühlt, wenn du überlegst was ist das wie ich mich fühle wenn ich alle unter einen Hut hab?
00:24:50: Und was machst du im Alltag um das zu erreichen?
00:24:54: und dann wirst du schon sehen es passt irgendwie nicht so zusammen.
00:24:58: eigentlich will ich mich entspannt fühlen aber ich renne von A nach B Und wenn du von A nach B rennst, dann hast du einen guten Grund, dass du vonA nachB rennest.
00:25:06: Weil dann versuchst du mit dieser Rennerei irgendwas zu vermeiden.
00:25:12: Etwas vor dem du noch mehr Angst hast als dieses Gefühl der Zufriedenheit.
00:25:17: und genau diese Zusammenhänge dröseln wir alles unter einem Hood Workshop auf.
00:25:22: Wir starten morgen!
00:25:23: Du kannst sich immer noch anmelden.
00:25:24: Anmeldung ist kostenfrei.
00:25:26: Linkes in den Show Notes um das mal für dich auseinanderzudröselnen.
00:25:33: Weil die Frage ist nie, wie schaffe ich alles.
00:25:36: Sondern die Frage is', warum will ich mich so fühlen?
00:25:39: Also was glaube ich, wie ich mich fühle wenn ich alles schaffe?
00:25:44: und was ist der richtige Werkzeug um da hinzukommen?
00:25:49: Was muss da rein damit ich dahin komme?
00:25:53: Und wovor habe ich Angst Wenn ich Dinge zum Beispiel rausnehme Untermal aus meinem Hut?
00:26:04: Und wenn du da viel konkreter einsteigen möchtest Konkret den Prozess?
00:26:09: ist es ein Workshop, mit dem Prozess durchgehen möchtest.
00:26:12: Mit mir um noch tiefer den Zusammenhang zu verstehen.
00:26:17: Den Zusammenhang zwischen das Gefühl dass du erreichen willst und die Dinge die du im Alltag umsetzt und ja das quasi das falsche Werkzeug benutzt für dein Ziel was du erreichen möchtes und wie Selbstführung dich dahin bringt das falsche Werkzeug beiseite legst und das richtige Werkzeug nimmst, damit du dein Ziel auch wirklich erreichst.
00:26:39: Und dass es gar nicht so schwierig ist, wenn normal, denk mal wie schnell man einen Nagel in die Wand gehemmert hat, weil man ein Hammer hat oder Wie schnell man eine Hose genäht hat?
00:26:53: Ich weiß nicht, melde dich wenn du noch nie eine Pump-Hose genäht hast.
00:27:00: Ich glaube das ist so ein Ding, dass jede Mutter die ich kenne schon mal eine Pump Hose genält.
00:27:05: Wie schnell man so eine Pumphose genährt hat?
00:27:07: Wenn man ne Nähmaschine hat und vielleicht ne Schnittmuster.
00:27:09: Das ist ein bisschen komplexes Ding.
00:27:11: aber wie schnell das eigentlich geht... ...wenn man weiß wie es geht!
00:27:16: Und da gehen wir rein und das gucken wir uns an im Detail für dich, für deinen Hut, für deine Situation.
00:27:23: Für das was du erreichen möchtest, für das wo du momentan steckst.
00:27:27: und komm nur rein wenn du wirklich bereit bist zu sagen ja ich trau mich da hinzugucken weil wenn du in dem State bist so schlimm ist.
00:27:36: jammern auf hohem Niveau.
00:27:37: und eigentlich sollte ich mich zufrieden geben dass es vergiftete Zufriedenheit aber da verwehrst du dir die Möglichkeit hinzugucken darf schon auch wirklich sagen okay Nein, ich gebe mich nicht zufrieden.
00:27:51: Ich will zufriedens
00:27:51: sein.".
00:27:52: Weil das ist das, wofür ich losgehe?
00:27:55: Das ist das was ich mir wünsche, dass es das war für alle Mamas auf der Welt wünschen.
00:28:02: Dass sie aufhören, versuchen zu beweisen, dass sie gut genug sind und anfangen zu sagen hey, ich bin's einfach!
00:28:11: Und die Sprenger für meine Kinder auch, die Ketten, die uns auferlegt wurden den ich jeden Tag lebe.
00:28:21: Ich bin diejenige, die anfange da, den Break reinzusetzen und zu sagen Nein!
00:28:27: Ich mach das nicht mehr mit, ich höre auf... Ich tue es für mich, für mein Leben weil ich möchte wenn's am Ende vorbei ist dass ich sage Das war gut, das war Spaß gemacht Und vor allem ich möchte auch meinen Kindern zeigen Vorleben wie man sein Leben aktiv führt und gestaltet und nicht hinterherrennt in der Hoffnung, das gut zu machen.
00:28:57: Von daher melde die Supergerne an!
00:28:59: Morgen geht es los.
00:29:00: du hast noch nichts verpasst wenn du da eintauchen tiefer eintauchten möchtest und für dich verstehen möchtes was ist gerade das Werkzeug?
00:29:09: Was dir nicht dienlich ist und wo ist das Werkzeuge was dir hilft?
00:29:14: und teile diese Folge super gerne mit allmau was sie du kennst auch gerade mit dem falschen Werkzeug unterwegs sind und auch Lust haben, auf ein Leben es anders zu machen.
00:29:25: Auf ein Leben was Freude bereitet, was Spaß macht, was eine gute Zeit mit mir, mit meinen Kindern und hier auf der Welt.
00:29:37: dann leitet ihr die Folge weiter kommt zum Workshop und hört nächste Woche wieder rein!
00:29:42: Das war's schon wieder mit Job Kinder und ich dein Podcast für berufliche Erfüllung und entspannte Mutterschaft Wenn du gerade vor einer Herausforderung stehst oder dir etwas auf der Seele brennt, dann melde dich bei mir.
00:29:55: Schreib mir deine Situation und deine Fragen!
00:29:58: Und vielleicht wird genau das ein Thema in einer der nächsten Folgen.
00:30:02: Gemeinsam finden wir neue Wege – und ich freue mich drauf von dir zu hören.
00:30:06: Bis zur nächsten Folge und denkt an dein Weg beginnt bei dir.
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